Davis Cup Wettanbieter im Vergleich: Wer für den Länderwettbewerb 2026 die passende Wettplattform führt

Updated November 2026
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Stand: 3 November 2026 · Geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL), Stand 2. Oktober 2026.

Ein Sandplatz mit frisch gezogenen Linien in der Nachmittagssonne, Netz und Ballkorb am Rand, keine Menschen.
Der Davis Cup 2026 ist die 114. Ausgabe und läuft vom 5. Februar bis 29. November 2026.

Die zehn Anbieter auf einen Blick

Davis-Cup-Wetten verlangen vom Buchmacher vor allem zwei Dinge: ein breites Tennisprogramm, das auch Freundschafts- und Qualifikationsduelle abbildet, und eine Quote, die bei den Einzel- und Doppelspielen nicht durch eine zu hohe Marge aufgezehrt wird. Wer in Deutschland wettet, hat zusätzlich eine Hürde zu nehmen, die für Casino-Spieler keine Rolle spielt: Die Erlaubnis nach § 9 Abs. 8 GlüStV steht ausschließlich auf der amtlichen Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Ohne Eintrag dort ist das Angebot in Deutschland schlicht unerlaubtes Glücksspiel, unabhängig von jeder anderen Lizenz.

Die folgende Tabelle ordnet zehn Anbieter ein, die für deutsche Spielerinnen und Spieler mit einer Sportwetten-Erlaubnis auf der Whitelist geführt werden, sortiert nach der Erst-Erlaubnis aus dem Jahr 2020. Sie zeigt den Halter der Erlaubnis, wie ihn die Whitelist nennt, und das Datum, seit dem die Erlaubnis durchläuft.

Anbieter Whitelist-Status und Erlaubnishalter Sportwetten-Erlaubnis seit
Tipwin GGL Whitelist · Tipwin Limited 09.10.2020
bwin GGL Whitelist · bwin (Deutschland) Limited 09.10.2020
bet-at-home GGL Whitelist · Bet-at-home.com Internet Limited 02.11.2020
NEO.bet GGL Whitelist · Greenvest Betting Limited 09.10.2020
ODDSET GGL Whitelist · Oddset Sportwetten GmbH 18.11.2020
Tipico GGL Whitelist · Tipico Co. Limited 09.10.2020
Betway GGL Whitelist · Betway Limited 09.03.2021
Betano GGL Whitelist · Betkick Sportsbetting Limited 19.02.2021
888sport GGL Whitelist · 888 Germany Limited 30.06.2021
LeoVegas GGL Whitelist · LVSports Limited 21.10.2024

Wer hier nicht steht, kann in Deutschland keine Sportwette legal annehmen. Eine .de-Domain, ein Malteser oder Curaçao-Siegel, ein Auftritt im Fernsehen: All das ersetzt den Whitelist-Eintrag nicht. Die Tabelle trennt die Anbieter weder nach Quotenqualität noch nach Tennisangebot, sie zeigt nur, wer überhaupt geprüft werden muss, bevor der Blick auf Wettprogramm und Bonusbedingungen lohnt.

Ein Tennisschläger lehnt an einer Bank neben einer Sporttasche, im Hintergrund ein leerer Platz.
Rekordsieger des Davis Cup sind die Vereinigten Staaten mit 32 Siegen vor Australien mit 28 Siegen (davon vier als Australasien).

Was den Davis Cup als Wettgegenstand ausmacht

Der Davis Cup ist ein Länderwettbewerb im Mannschaftsformat. 1900 in Boston als Duell zwischen den USA und Großbritannien erstmals ausgetragen, steht er unter der Regie des Tennis-Weltverbands ITF. Jede Begegnung läuft über zwei Tage mit bis zu vier Einzeln und einem Doppel; gespielt wird im Best-of-Three, also zwei Gewinnsätze, und sobald eine Mannschaft drei Siege gesammelt hat, entfallen die restlichen Partien. Beim Finalturnier ist der Modus gestrafft: Pro Begegnung werden nur drei Partien ausgetragen, zwei Einzel und, falls nötig, ein Doppel.

Für die Wette bedeutet das: Wer auf einen Spieler setzt, setzt auf einen Einsatz, der je nach Tag und Spielstand tatsächlich stattfinden kann oder eben nicht. Eine Wette auf das fünfte Einzel einer Begegnung wird gegenstandslos, sobald die Entscheidung am Tag eins fällt. Wer auf das Doppel setzt, sollte den Spielstand vor Augen haben. Diese Mechanik ist keine Marotte des Davis Cups, sie ist in der Ausspielung angelegt, und sie unterscheidet Mannschaftswetten von den Einzelturnieren, die im Wettprogramm der meisten Anbieter dominieren.

Rekordsieger sind die Vereinigten Staaten mit 32 Titeln, gefolgt von Australien mit 28, von denen vier in der Zeit als Australasien gewonnen wurden. Am Davis Cup 2025 hatten sich 161 Nationen angemeldet, 157 traten tatsächlich an. Das Finale in Bologna entschied Italien mit 2:0 gegen Spanien für sich und ist als Titelverteidiger Gastgeber des Final 8 im Jahr darauf.

Der Spielplan 2026 und seine Wetten

Der Davis Cup 2026 ist die 114. Ausgabe und läuft vom 5. Februar bis 29. November 2026. Die 1. Qualifikationsrunde fand vom 5. bis 8. Februar 2026 statt, die 2. Qualifikationsrunde vom 18. bis 20. September 2026. Das Final 8 steht mit acht qualifizierten Nationen fest: Spanien, Deutschland, Großbritannien, Österreich, Südkorea, Tschechien, Kanada und Italien. Bis zur Veröffentlichung dieser Seite ist das Finalturnier noch nicht ausgespielt.

Die zeitliche Spreizung des Wettbewerbs prägt das Wettangebot. Während der Qualifikationsrunden ist die Auswahl an Buchmachern groß, weil die Spiele parallel zu ATP- und WTA-Turnieren laufen und die Anbieter ihren Tennis-Schalter ohnehin offen haben. In der Zeit zwischen den Runden, vor allem im Sommerloch, schrumpft das Davis-Cup-Programm, und manche Anbieter nehmen die Quoten ganz vom Brett. Wer langfristig auf den Titel einer Nation setzen will, muss die Quotenfenster im Auge behalten: Anbieter, die das Finalturnier abdecken, halten die Outright-Märkte oft Wochen vor dem ersten Ballwechsel, schließen sie mit Beginn des Turniers aber häufig kurz.

Die Rechtslage in Deutschland

Die Erlaubnis, in Deutschland Sportwetten im Internet zu veranstalten oder zu vermitteln, vergibt die GGL nach § 9a Abs. 1 Nr. 3, § 27f Abs. 1 des Glücksspielstaatsvertrags 2021, der seit dem 1. Juli 2021 in Kraft ist. Sie überwacht und ahndet Verstöße nach § 28a. Die Steuer fällt nicht in ihren Zuständigkeitsbereich, das Finanzamt bleibt zuständig. Wer wissen will, ob ein Anbieter in Deutschland Sportwetten legal anbieten darf, hat genau einen Prüfstein: die Whitelist nach § 9 Abs. 8 GlüStV. Deren Stand vom 2. Oktober 2026 weist 30 Einträge aus, 27 davon mit Sportwetten-Erlaubnis, zwei davon zusätzlich mit Pferdewetten, drei reine Pferdewettanbieter.

Eine Waage aus Messing und ein geschlossener Ordner ohne Beschriftung stehen neben einer Tischlampe auf einem Schreibtisch.
Als Anbieter von bwin führt die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder die bwin (Deutschland) Limited mit Sitz in Gzira, Malta (Stand der Liste: 2. Oktober 2026).

Eine erste Erlaubnis läuft fünf Jahre, so sieht es § 4c Abs. 1 vor. Auf der Whitelist sind nur Ausstellungsdaten verzeichnet, kein Enddatum. Das hat einen praktischen Grund: Die Erlaubnis gilt, bis sie entzogen oder zurückgenommen wird, und die Liste bildet den aktuellen Stand ab. Wer eine abgelaufene Erlaubnis sucht, wird sie dort nicht finden, denn die Liste wird bei einem Entzug angepasst. Die Folgerlaubnis, die bei vielen Anbietern aus dem Dezember 2022 in der Tabelle auftaucht, ist keine zweite Lizenz, sondern die Verlängerung unter dem seit Juli 2021 geltenden Glücksspielstaatsvertrag.

Nur die Domain, die in der Whitelist unter der Sportwetten-Erlaubnis steht, darf Sportwetten annehmen. Eine Pferdewettenerlaubnis, eine Casinoerlaubnis oder eine Pokererlaubnis derselben Holding sind andere Erlaubnisse mit anderen Regeln. Die Whitelist-Eintragung einer Marke bedeutet nicht, dass jede Subdomain unter dieser Erlaubnis läuft.

Werbung, Bonus, Sportwettensteuer

Werbung für Glücksspiel ist nach § 5 Abs. 7 nur Inhabern einer Erlaubnis erlaubt. Das Werbeverbot zwischen 6 und 21 Uhr nach § 5 Abs. 3 Satz 1 betrifft Slots, Online-Poker und Online-Casinospiele, Sportwetten fallen nicht darunter. Was bleibt, ist ein Verbot von Werbung unmittelbar vor oder während der Live-Übertragung desselben Ereignisses auf demselben Kanal, ein Verbot von Werbung mit aktiven Sportlerinnen, Sportlern oder Funktionären, und ein Verbot der affiliate-Vergütung nach Umsatz, Einzahlung oder Einsatz nach § 5 Abs. 3 und 6. Der Glücksspielstaatsvertrag enthält keine Klausel, die einen Sportwettenbonus der Höhe, den Umsatzbedingungen oder der Mindestquote nach deckelt: Alles, was ein Anbieter an Bedingungen stellt, ist seine Sache.

Die Sportwettensteuer richtet sich nach §§ 16 bis 25 RennwLottG und beträgt 5,3 Prozent der Bemessungsgrundlage Einsatz minus Steuer selbst, also rund 5,03 Prozent des eingezahlten Betrags. Schuldner ist der Veranstalter der Wette, nicht der Spielende. Ob und wie der Anbieter die Steuer an die Wettenden weitergibt, ist seine Entscheidung. Manche Anbieter werben mit null Prozent Wettsteuer, andere schlagen sie auf die Quote. Wer einen Vergleich zwischen Buchmachern anstellt, muss die Steuer dort mitlesen, wo sie anfällt, und nicht dort, wo der Anbieter sie verschweigt.

Spielerschutz: Die Regeln, die jedes Whitelist-Angebot einhalten muss

Die Erlaubnis nach GlüStV ist an einen klaren Rahmen für Spielerschutz gebunden, der für alle Anbieter der Tabelle gleichermaßen gilt. Was folgt, ist die Grundausstattung, mit der jede Plattform Spielerinnen und Spieler in Deutschland aufnimmt, gleich, ob hinter dem Angebot eine alteingesessene Marke wie Tipico steht oder ein Newcomer wie LeoVegas.

Teilnahme ab 18 Jahren (§ 4 Abs. 3). Pro Anbieter ein Konto mit vollständiger Verifizierung (§ 6a). Vor der Verifizierung darf der Anbieter das Spiel für höchstens 72 Stunden mit einem Einzahlungslimit von 100 € erlauben, Auszahlungen sind in dieser Phase ausgeschlossen.

Einzahlungslimit nach § 6c Abs. 1: 1.000 € pro Kalendermonat über alle Anbieter hinweg, durchgesetzt über die LUGAS-Limitdatei. Ein Anbieter darf für eine Person eine höhere Grenze festsetzen, bis zu 10.000 €, bei nachgewiesener wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit sogar bis 30.000 €, allerdings nur für höchstens ein Prozent seiner aktiven Kundschaft und nur mit geprüftem Nachweis. Eine Selbsterklärung reicht nicht. Eine Senkung greift sofort, eine Anhebung frühestens nach sieben Tagen. Paralleles Spiel bei mehreren Anbietern ist nach § 6h über die LUGAS-Aktivitätsdatei unterbunden.

OASIS, das Sperrsystem nach §§ 8 und 8a, ist die bundesweite Sperrdatei, die bei Registrierung und Login abgefragt wird. Eine Selbstsperre dauert mindestens drei Monate, wenn die Person eine Frist nennt, sonst mindestens ein Jahr. Der Panikbutton nach § 6i Abs. 3 löst eine 24-Stunden-Sperre aus, die sofort greift. Offshore-Anbieter sind weder an OASIS noch an LUGAS angeschlossen, was im Klartext heißt: Wer dort spielt, fällt durch keine dieser Sicherungen.

Zahlungen nach § 6b Abs. 4: nur von einem Zahlungskonto auf den eigenen Namen bei einem Geldwäschegesetz-pflichtigen Institut. Anonyme Zahlungsmittel sind ausgeschlossen, und genau das ist der Mechanismus, mit dem Krypto- und anonyme Prepaid-Zahlungen aus den lizenzierten Angeboten herausgehalten werden. Welche Zahlungsmarken ein Anbieter tatsächlich akzeptiert, ist seine Sache und steht in seinen AGB. Spielerguthaben liegen auf einem insolvenzgeschützten Treuhandkonto. Bei Kontoschließung wird das Guthaben innerhalb von fünf Werktagen ohne Gebühr ausgezahlt, so sieht es § 6b Abs. 6 und 7 vor.

Wie der Anbietervergleich entsteht

Wer zwei Buchmacher vergleicht, vergleicht vier Dinge: die Lizenz, das Wettprogramm für Tennis, die Quote und die Bedingungen, unter denen ein Bonus oder eine Gratiswette ausgezahlt wird. Auf jeder dieser Achsen lässt sich eine ehrliche Aussage treffen, sofern der Anbieter seine Daten offenlegt. Die Schwierigkeit liegt nicht in der Sammlung, sondern in der Gewichtung: Eine hohe Quote nützt wenig, wenn der Auszahlungsweg tagelang blockiert ist. Ein üppiger Bonus bringt nichts, wenn die Umsatzanforderung ein Vielfaches des Bonusbetrags verlangt und die Frist im Kleingedruckten steht.

Die Lizenz ist auf der Whitelist nachprüfbar, das ist die einzige objektive Achse. Das Wettprogramm hängt vom Anbieter ab: Wer Einzel, Doppel, Satz- und Spielhandicap, Über-Unter und Outright-Sieger anbietet, deckt das Standardrepertoire ab. Wie viele Davis-Cup-Begegnungen tatsächlich quotiert werden, schwankt von Anbieter zu Anbieter und von Runde zu Runde. Die Quote wird im nächsten Abschnitt behandelt. Beim Bonus schließlich zählt, was am Ende auf dem Wettkonto landet, nicht was im Werbebanner steht.

Was eine Quote wirklich bedeutet

Eine Quote ist das Verhältnis von Einsatz zu möglichem Gewinn, in Dezimalschreibweise, also 2,10 nicht 11/10. Was die Quote verschweigt, ist die Marge des Anbieters, der Teil des Einsatzes, den der Buchmacher für sich behält. Sie berechnet sich über alle Ausgänge eines Marktes: 1 geteilt durch die Summe der Kehrwerte der einzelnen Quoten, und das Ergebnis von 1 abgezogen.

Für einen Zwei-Wege-Markt, ein Davis-Cup-Einzel zwischen zwei Nationen etwa, nehmen wir beispielhaft die Quote 1,90 auf Spieler A und 1,90 auf Spieler B, gleichgewichtet, ein fiktives Beispiel ohne Bezug zu einer tatsächlichen Partie. Die Auszahlungsquote berechnet sich als 1 ÷ (1/1,90 + 1/1,90), das sind 0,5263 plus 0,5263, also 1,0526. Davon der Kehrwert: 0,9500. Der Buchmacher zahlt 95 Prozent der Einsätze zurück, 5 Prozent sind Marge. Bei 1,85 zu 1,85 sinkt die Auszahlungsquote auf rund 92,4 Prozent, die Marge steigt auf 7,6 Prozent. Bei 2,00 zu 2,00 landet man bei 100 Prozent, also ohne Marge, was in der Praxis nicht vorkommt, weil der Buchmacher sonst nichts verdient.

Die Spanne, in der sich die Marge auf Whitelist-Plattformen typischerweise bewegt, hängt von Markt und Sport ab. Für die gängigen 1X2-Märkte im Fußball liegt sie niedriger als für Spezialmärkte im Tennis. Beim Davis Cup gilt: Wer vor dem Spiel auf den Sieger eines Einzels setzt, bewegt sich in einem tendenziell enger kalkulierten Markt, weil die Buchmacher die Spielerprofile kennen. Live-Märkte tragen wegen der schnellen Anpassung oft eine höhere Marge. Die Zahl, die im Wettschein steht, ist also nicht das, was der Buchmacher zurückzahlt, sie ist sein Brutto-Versprechen vor Marge und vor Steuer.

Die Sportwettensteuer von 5,3 Prozent der Bemessungsgrundlage Einsatz minus Steuer, was rund 5,03 Prozent des Einsatzes entspricht, schmälert den Ertrag aus Sicht des Anbieters. Ob der Anbieter sie auf die Quote aufschlägt, vom Gewinn abzieht oder selbst trägt, ist seine Wahl. Ein Anbieter, der mit „0 Prozent Wettsteuer“ wirbt, schluckt den Betrag in der Regel aus der Marge, was sich in tendenziell knapperen Quoten zeigt. Ein Anbieter, der die Steuer offen ausweist, gibt sie weiter und hält die Quote nominell höher. Welche Variante günstiger ist, hängt vom Markt und vom Spiel ab, eine pauschale Antwort gibt es nicht.

Die zehn Anbieter im Einzelbild

Was folgt, sind keine Testberichte und keine Empfehlungen, sondern Einordnungen dessen, was jeder Anbieter nach den verfügbaren Quellen für Davis-Cup-Wetten mitbringt. Wer einen Anbieter sucht, sollte diese Bilder mit dem aktuellen Wettprogramm abgleichen, denn Quotierung und Verfügbarkeit ändern sich mit jeder Runde.

Tipwin

Tipwin führt die Whitelist seit dem 9. Oktober 2020, mit Folgerlaubnis vom 27. Dezember 2022 und einer weiteren am 9. Januar 2024. Der Anbieter ist Premium Partner des Deutschen Basketball Bundes, die Partnerschaft wurde bis zum 31. Dezember 2026 verlängert. Das ist kein Tennis-Engagement, aber es zeigt, dass Tipwin im deutschen Mannschaftssport verankert ist. Für Davis-Cup-Wetten bedeutet die Basketball-Partnerschaft wenig direkt, sie spricht aber für eine Plattform, die Sportarten mit Nationalmannschafts-Charakter versteht. Wer ein breites Wettprogramm über mehrere Sportarten hinweg schätzt, ist hier richtig; wer nur Tennis sucht, findet es ebenso, mit der Einschränkung, dass die Tie-Breaks und Satz-Handicaps nicht immer so tief gestaffelt sind wie bei reinen Tennis-Spezialisten.

bwin

bwin gehört zu den ältesten Marken im deutschen Online-Sportwettenmarkt und führt die Whitelist mit der bwin (Deutschland) Limited mit Sitz in Gzira, Malta, erste Erlaubnis am 9. Oktober 2020, Folgerlaubnis am 23. Dezember 2022. Das Wettprogramm bei bwin deckt Tennis weltweit ab, Grand Slams, ATP, WTA und die Mannschaftswettbewerbe, mit einer Quote, die bei den großen Turnieren erfahrungsgemäß eng am Marktführer liegt. Wer auf den Davis Cup setzt, findet sowohl Outright-Märkte auf den Sieger einer Begegnung als auch Satzmärkte und Über-Unter. bwin ist einer der Anbieter, bei denen die Live-Wetten durch die regulatorischen Einschränkungen beim Tennis ohnehin schmal ausfallen, hier ist es keine Schwäche, sondern Ausdruck der Linie, die jeder Whitelist-Anbieter einhalten muss.

bet-at-home

bet-at-home wird über die Bet-at-home.com Internet Limited geführt, Erlaubnis seit dem 2. November 2020, Folgerlaubnis am 22. Dezember 2022, dazu eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele seit dem 28. Dezember 2022. Die Marke ist im deutschsprachigen Raum bekannt, das Tennis-Programm konzentriert sich auf das Wesentliche: Sieger, Handicap, Satzwetten, und in der Saison auch die Mannschaftswettbewerbe. Für den Davis Cup ist bet-at-home eine solide Wahl, wenn man ohne großes Brimborium eine Quote abholen will. Der Bonus, soweit vorhanden, ist im Vergleich zu anderen Anbietern eher zurückhaltend, was für preisbewusste Wettende ein Vorteil sein kann, weil die Bedingungen weniger Stolperfallen enthalten.

888sport

888sport tritt in Deutschland über die 888 Germany Limited auf, Whitelist seit dem 30. Juni 2021, Folgerlaubnis am 15. Dezember 2022. Die Muttergesellschaft 888 Holdings PLC hat ihren Sitz in Gibraltar, die Aktie ist seit September 2005 an der London Stock Exchange notiert. 888sport ist im Tennissegment weniger präsent als die ganz großen Marken, das Programm ist solide, aber nicht überbordend. Für den Davis Cup bedeutet das: Die wichtigsten Märkte sind quotiert, in der Tiefe kann 888sport nicht immer mit den volumenstärksten Anbietern mithalten. Wer auf den Ausgang eines Länderduells oder den Sieger des Turniers setzen will, ist bedient, wer exotische Spieler-Props sucht, sollte vorab prüfen, ob das Programm sie hergibt.

Betano

Betano wird über die Betkick Sportsbetting Limited geführt, Erlaubnis seit dem 19. Februar 2021, Folgerlaubnis am 16. Dezember 2022. Die App „Betano Sportwetten und Slots“ wird im Apple App Store von der KAIZEN GAMING INTERNATIONAL LIMITED angeboten. Die Entwicklerbeschreibung nennt einen Bet Builder, mit dem sich mehrere Märkte eines Spiels kombinieren lassen, einen Cash Out und Live-Streams unter anderem von LaLiga, FA Cup, Tennis-Grand-Slams, NBA, EuroLeague und NFL. Für den Davis Cup heißt das: Wer den Sieger einer Partie mit der Anzahl der Sätze oder einem Handicap kombinieren will, hat den passenden Baustein, und wer auf Live-Streams aus dem Tennis-Bereich Wert legt, findet sie zumindest bei den großen Turnieren. Die Live-Wetten beim Davis Cup selbst sind durch die deutsche Regulierung begrenzt, was Betano aber von allen Whitelist-Anbietern unterscheidet, ist die Kombinationsfreudigkeit im Pre-Match-Bereich.

ODDSET

ODDSET, die Marke des deutschen Lotto-Toto, ist über die Oddset Sportwetten GmbH auf der Whitelist vertreten, Erlaubnis vom 18. November 2020, Folgerlaubnis am 15. Dezember 2022. Die Erlaubnis wurde vom Regierungspräsidium Darmstadt mit Bescheid vom 15. Dezember 2022 erteilt, Aufsichtsbehörde ist die GGL in Halle an der Saale. ODDSET positioniert sich als Anbieter für den deutschsprachigen Markt, das Wettprogramm ist umfassend, aber nicht immer auf dem neuesten Stand der internationalen Tennis-Szene. Für den Davis Cup heißt das: Die Partien sind quotiert, das Programm ist nicht so tief gestaffelt wie bei reinen Tennis-Plattformen. Wer einen seriösen, in Deutschland verwurzelten Anbieter mit behördlich klarer Aufsicht sucht, ist hier richtig; wer exotische Märkte oder Live-Streams erwartet, wird sie bei ODDSET eher nicht finden.

NEO.bet

NEO.bet wird über die Greenvest Betting Limited geführt, Erlaubnis seit dem 9. Oktober 2020, Folgerlaubnis am 22. Dezember 2022. NEO.bet ist eine der jüngeren Marken im deutschen Markt, das Tennis-Programm ist vollständig, mit Sieger-, Satz- und Handicap-Märkten, und im Davis Cup werden die wichtigsten Begegnungen abgedeckt. Die Marge bewegt sich nach den verfügbaren Quoten im Mittelfeld. NEO.bet richtet sich an Wettende, die ein klares, nicht überladenes Wettprogramm schätzen und keine Spezialmärkte brauchen, die nur bei wenigen Anbietern quotiert werden.

Betway

Betway führt die Whitelist über die Betway Limited, Erlaubnis seit dem 9. März 2021, Folgerlaubnis am 23. Dezember 2022. Beim Betway-Cash-Out erscheint das grüne Symbol unter „Meine Wetten“, der Wert der Wette wird angezeigt, ausgezahlt werden kann der gesamte Betrag oder ein Teil. Betway bietet einen Wettkonfigurator für Fußballspiele, der Konfigurator+ kombiniert Auswahlen aus verschiedenen Partien. Für den Davis Cup ist die Konfigurator-Funktion weniger relevant, weil sie auf Fußball zugeschnitten ist, der Cash-Out ist aber für jede Pre-Match-Wette nutzbar, die das Risiko vor einem entscheidenden Satz absichern will. Das Tennis-Programm bei Betway ist breit, mit guter Abdeckung der Mannschaftswettbewerbe.

Tipico

Tipico ist über die Tipico Co. Limited auf der Whitelist, Erlaubnis seit dem 9. Oktober 2020, Folgerlaubnis am 9. Dezember 2022. Die Tipico-App wird im Apple App Store vom Entwickler Tipico B2B Ltd angeboten, in der Entwicklerbeschreibung werden „Tipico Cashout“ und Live-Wetten auch während des Fußballspiels genannt. Tipico ist im deutschen Markt besonders sichtbar, mit stationären Annahmestellen und einer starken Online-Präsenz. Für den Davis Cup bedeutet das: Das Wettprogramm ist umfassend, die Quote ist wettbewerbsfähig, und die Marke genießt einen Bekanntheitsgrad, den kein anderer Anbieter in Deutschland erreicht. Wer einen Anbieter mit hoher Vertrautheit sucht, ist hier richtig. Die rechtliche Auseinandersetzung um die Rückforderung von Wetteinsätzen aus den Jahren 2013 bis 2018, die über den Bundesgerichtshof dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt wurde, betrifft genau die Frage, inwieweit Einsätze bei einem Anbieter ohne deutsche Erlaubnis zurückgefordert werden können. Der Kläger fordert von Tipico mehr als 3.700 €. Die Schlussanträge des Generalanwalts Nicholas Emiliou vom 19. März 2026 in der Rechtssache C-530/24 halten es grundsätzlich für möglich, unlizenzierte Anbieter zur Rückzahlung verlorener Einsätze zu verpflichten, mit Ausnahme von Fällen, in denen Behörden zugesichert haben, die Lizenzpflicht vorerst nicht durchzusetzen. Das Verfahren betrifft die Jahre vor der deutschen Erlaubnis und ist kein Hinweis auf die aktuelle Vertragspraxis mit Whitelist-Anbietern.

LeoVegas

LeoVegas führt die Whitelist über die LVSports Limited, Erlaubnis seit dem 21. Oktober 2024, also am jüngsten unter den hier genannten Anbietern, dazu eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele seit dem 27. Februar 2023. Die Marke ist vor allem für ihr Casino-Angebot bekannt, der Sportwettenbereich ist neuer und schmaler. Für den Davis Cup heißt das: Die Partien sind quotiert, das Programm ist aber weniger tief als bei etablierten Sportwetten-Anbietern. Wer eine All-in-One-Plattform für Casino und Sport sucht und für die kommende Saison das Davis-Cup-Programm im Blick behält, ist hier richtig. Wer reine Tennis-Tiefe sucht, findet sie bei den volumenstärkeren Marken.

Häufige Fragen zum Davis Cup 2026 und seinen Wettanbietern

Wann läuft der Davis Cup 2026, und welche Länder sind für das Final 8 qualifiziert?

Der Davis Cup 2026 ist die 114. Ausgabe und läuft vom 5. Februar bis 29. November 2026. Die 1. Qualifikationsrunde fand vom 5. bis 8. Februar 2026 statt, die 2. Qualifikationsrunde vom 18. bis 20. September 2026. Für das Final 8 qualifiziert sind Spanien, Deutschland, Großbritannien, Österreich, Südkorea, Tschechien, Kanada und Italien, wobei Italien als Titelverteidiger automatisch als Gastgeber gesetzt ist.

Wie wird eine Wette auf den Ausgang eines Länderduells abgerechnet, wenn die Entscheidung bereits gefallen ist?

Wird eine Begegnung vorzeitig entschieden, weil eine Mannschaft drei Siege gesammelt hat, entfallen die restlichen Partien. Wetten auf diese entfallenden Partien werden in der Regel storniert und der Einsatz zurückgebucht. Wetten auf bereits abgeschlossene Partien oder auf das Gesamtergebnis der Begegnung werden regulär abgerechnet. Die genauen Regeln legt der Anbieter in seinen AGB fest, wer unsicher ist, prüft die Wettregeln vor dem Platzieren.

Woran ist erkennbar, ob ein Wettanbieter für Davis-Cup-Wetten in Deutschland erlaubt ist?

Das einzige verlässliche Zeichen ist der Eintrag in der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Stand 2. Oktober 2026 weist die Liste 30 Einträge auf, davon 27 mit Sportwetten-Erlaubnis. Eine .de-Domain, eine Malteser Lizenz, ein Werbebanner oder ein Testbericht sind kein Ersatz. Wer nicht auf der Liste steht, ist in Deutschland per Definition unerlaubt, und die GGL hat im September 2026 Verbraucherinnen und Verbraucher ausdrücklich vor der Teilnahme an illegalen Angeboten gewarnt.

Welche Live-Wetten sind bei Tennis in Deutschland erlaubt, und warum sind Wetten auf den nächsten Punkt ausgeschlossen?

Während eines laufenden Tennis-Spiels sind auf Whitelist-Plattformen nur Wetten auf den Endausgang oder auf den nächsten Satz erlaubt. Wetten auf den nächsten Punkt sind nach § 21 Abs. 4 GlüStV nicht zulässig, weil der nächste Punkt in Tennis keine seltene Komponente ist. Das gilt für alle Tennismärkte, einschließlich des Davis Cups, und unabhängig davon, ob der Anbieter technisch in der Lage wäre, solche Märkte anzubieten.

Was bedeutet die Marge des Buchmachers, wenn Quoten bei Länderduellen verglichen werden, und wie wirkt die Sportwettensteuer von 5,3 %?

Die Marge ist der Anteil des Einsatzes, den der Buchmacher für sich behält. Sie berechnet sich aus 1 minus der Auszahlungsquote, wobei die Auszahlungsquote 1 geteilt durch die Summe der Kehrwerte aller Quoten eines Marktes ist. Bei einem Zwei-Wege-Markt mit Quoten 1,90 zu 1,90 liegt die Auszahlungsquote bei 95 Prozent, die Marge entsprechend bei 5 Prozent. Die Sportwettensteuer von 5,3 Prozent nach §§ 16 bis 25 RennwLottG wird vom Veranstalter geschuldet, kann aber auf den Spielenden umgelegt werden, entweder durch einen Aufschlag auf die Quote oder durch Abzug vom Gewinn.

Was unterscheidet beim Anbietervergleich Mindestquote und Umsatzbedingungen eines Bonus von der Höhe der Bonussumme?

Die Bonussumme ist der Betrag, den der Anbieter zusätzlich zur Einzahlung verspricht. Die Umsatzbedingung sagt, wie oft dieser Betrag zu bestimmten Mindestquoten eingesetzt werden muss, bevor eine Auszahlung möglich ist. Eine Mindestquote von 1,80 schließt Wetten auf klare Favoriten aus, eine Frist von 30 Tagen setzt das Tempo. Wer zwei Bonusangebote mit derselben Summe vergleicht, vergleicht tatsächlich die Bedingungen, nicht die Zahl im Werbebanner.

Was darf überhaupt gewettet werden?

§ 21 Abs. 1 GlüStV lässt fixe Quoten auf den Ausgang eines Ereignisses oder eines Abschnitts davon zu, als Einzel- und Kombinationswette. Was im Programm steht, muss von der GGL erlaubt sein, § 21 Abs. 5 nennt das Sportwettprogramm. Live-Wetten regelt § 21 Abs. 4: Während eines laufenden Ereignisses darf nur auf den Endausgang gewettet werden, oder auf Ereignisse, die in der jeweiligen Sportart selten sind, das nächste Tor im Fußball, der nächste Satz im Tennis. Das nächste Punkt im Tennis, der nächste Korb im Basketball: beides nicht erlaubt. Das ist keine Empfehlung der Anbieter, es ist die regulatorische Linie, an der sich jede Whitelist-Plattform ausrichtet.

Blickt man auf den Davis Cup, bedeutet das: Vor dem Spiel sind Wetten auf Einzelergebnisse, Doppelergebnisse, Gesamtpunktzahl einzelner Sätze und Handicap-Märkte möglich. Während des Spiels bleibt das Live-Programm schmal. Auf den nächsten Punkt zu wetten, ist auf jeder Whitelist-Plattform tabu, unabhängig davon, ob der Anbieter technisch in der Lage wäre, solche Märkte anzubieten. Wer das aus Kundenbindungsgründen trotzdem anbietet, bewegt sich außerhalb des Erlaubten.

Verboten sind Wetten auf Ereignisse, an denen überwiegend Minderjährige oder Amateure beteiligt sind, manipulationsanfällige Wetten und Wetten auf Regelverstöße oder deren Sanktionierung. Im Bereich Fußball zählt die GGL Ligen unterhalb der 3. Liga als Amateursport. Auf den Davis Cup angewendet: Wettbewerbe, an denen überwiegend Amateure teilnehmen, sind nicht im Programm. Die Finalrunden mit den Top-Spielern sind es.

E-Sports ist nach GGL-Auffassung kein Sport, Wetten darauf sind in Deutschland nicht erlaubt. Zu virtuellen Sportwetten, also computergenerierten Events, schweigt die Behörde. Es gibt derzeit keine anerkannte Erlaubnis, und genau aus diesem Grund schweigt der Text auch.

Erstellt vom Redaktionsteam „Rennsportwetten”.

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